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30 | 07 | 2010
Nachrichten aus den Fachbereichen
Mondprojekt
Der Mond war weg!

Und so geschah es dann, dass es auf der ganzen Welt, kaum dass der Teufel den Mond in die Tasche gesteckt hatte,  so finster wurde, dass man nicht einmal den Weg in die Schenke, geschweige denn zur Schmiede gefunden hätte...

Was führt wohl, wundert sich die Hexe Solocha, der Teufel wieder im Schilde, der da klammheimlich den Mond vom Himmel stiehlt? Während im Dorf nach altem Brauch die Weihnachtssänger durch die Gassen ziehen, sinnt der Teufel auf einen ganz anderen Zeitvertreib: Dem Schmied Wakula, der sich über ihn lustig gemacht hat, will er einen gehörigen Denkzettel verpassen...In Nikolai Gogols (1806-1852) heiterer Weihnachtserzählung mischt sich Burleskes mit jenem märchenhaft - phantastischen Element, das seinen Geschichten ihren zauberhaften Charme verleiht."

(aus der Projektbeschreibung von Katja Debski)

Nach der märchenhaften Erzählung „Die Nacht vor Weihnachten" entstand seit Oktober 2009 während unserer Projektarbeit eine Geschichte über die ganz normalen Sünden der Menschen, die nicht bestraft werden wollen für ihre pure Lebenslust. Zwar ist / war der Mond weg, aber wir können auch im Dunkeln lustig sein.

Die einzigartige - selbst erbaute - Märchenhütte (R.123) zeigt unsere Besessenheit, denn wir lieben Theater wirklich und reden nicht nur darüber.

Rückblickend muss ich sagen:

Es war das  aufwendigste und interessanteste Projekt, welches ich bisher organisiert habe - interessant durch die professionelle Unterstützung durch Frau Katja Debski - aufwendig, weil insgesamt weit über 40 Mitwirkende das Gesamtprojekt begleiteten.

Die neu gegründete Jahrgangs übergreifende Theater- AG (GKDS 13, Basis DS 11, WPDS 8 und 10) und die Theater - Technik  - AG unter der bewährten Leitung von Patrick Dressel  haben hervorragende Arbeit geleistet.

Dank allen Helfern des Mond-Projektes Klasse 8-13!

Zahlreiche Helfer aus der ganzen Schule standen uns von Anfang an zur Seite, besonders meine SchülerInnen aus dem GA Kurs Deutsch 8 und EF Kurs Deutsch 9, die jetzt jede Schulveranstaltung vor- und nachbereiten können, denn sie wissen, wie man eine schnelle Bestuhlung durchführt (Wer keine Stuhlschlangen bilden kann, hat schon verloren!).

Die Fachbereiche Musik und Arbeitslehre halfen uns unkompliziert beim Bühnenbild (super Rutsche!)  und der musikalischen Umrahmung- herzlichen Drück an meine stets fröhliche Uta Grabow und  den lieben Wolf.

Strom weg ... Retter in der Not, unser Hausmeister Herr Köhler - mit Leiterdiplom! Apropo LEITER - wir haben jetzt eine riesige, fachgerechte, auf die aber keiner ohne Leiterberechtigung steigen darf !

Samstagproben mit eigenem Hausschlüssel waren Dank unseres Schulleiters. Herrn Plenefisch, eine Erleichterung. Er ermöglichte unser Projekt überhaupt erst durch seine Rundumunterstützung.

Aber was wäre ein Theaterprojekt ohne SpielerInnen? Sie machen es erst möglich, dass am Ende Applaus ertönt. Der war allabendlich unüberhörbar, besonders beim Theatertreffen der Berliner Oberschulen. Obwohl wir uns mit großem Herzklopfen nachträglich in Tempelhof angemeldet haben, wurden wir mit Wohlwollen in der Luise-Henriette-Oberschule, dem wichtigsten Austragungsort für Berliner Theaterschüler, aufgenommen. Wir wurden als  Alters übergreifende Arbeitsgemeinschaft positiv wahrgenommen.

(Rezension nachlesbar bei Spielart Berlin online).

Der enge Zusammenhalt der Mitwirkenden, egal welchen Alters, war sowohl im eigenen Haus, beim Auftritt im Atrium und in Tempelhof das Geheimrezept für unser Projekt.

Rückblickend kann ich sagen:

Es war für alle Mitwirkenden ein einzigartiges Erlebnis - eine Erfahrung, die nachwirkt und ansteckt. So ansteckend, dass der WPDS -Kurs 8 uns  in 2 Wochen eine eigene erfolgreiche Variante des Märchens darbot, ohne den Vergleich mit dem „Original" zu fürchten. Das ist die eigentliche Sensation!

Ein Projekt, das andere  zum Theaterspielen animiert, ist ein Erfolg!

(Photos werden bald hochgeladen)

 

Helga Burchardt

 
Musikabende 2010
Schöner Krach - die Musikabende am 23. und 24. März

L1110337Die Musikabende sind seit Jahrzehnten ein festes Element im Ablauf des Schuljahres der Max-Beckmann-Oberschule. Irgendwann in den frühen 80er Jahren ging es los. Die Kontinuität wahrt seitdem insbesondere Herr Wolf als einer der dienstältesten Kollegen der Schule, auch Frau Hubig ist schon lange dabei.  Mit diesem Hinweis sollen die Verdienste der jüngeren Kolleginnen und Kollegen (Frau Grabow, Herr Schröder) um Inhalt und Organisation dieser kräftezehrenden Ereignisse nicht herabgesetzt werden.

Auf Schülerseite hat es immer wieder Persönlichkeiten gegeben, von denen diese Musikabende stark profitierten, für die jüngere Vergangenheit seien Bastian Engel und Sebastian Polak genannt. Erstaunlich oder auch nicht ist, dass Jahr für Jahr neue "Stars" aufsteigen bzw. sich allmählich hocharbeiten. Genannt seien hier Annina Hempel und Niklas Arendt für die Ausgabe 2010 des Musikabends.
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Der Mond ist weg
leila
 
Studienfahrt nach Straßburg im 13. Jahrgang

Dezember 2009

Bild4Zum wiederholten Male fand eine Studienfahrt nach Straßburg für die Abiturienten statt, veranstaltet von den Fachbereichen Gesellschaftswissenschaften und Kunst.

Die Teilnahme an einer Plenarsitzung des Europäischen Parlaments sowie die Diskussion mit einem EU-Parlamentarier - in diesem Jahr erneut Michael Cramer - sollten den SchülerInnen vertiefte Einblicke in das für alle abiturrelevante Prüfungsthema Europa geben.
Flankiert wurde dieses Herzstück der Fahrt zum einen durch kunstgeschichtliche Horizonterweiterungen (Straßburger Münster, Colmar mit dem Isenheimer Altar) und einem Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Struthof.

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Zähmst du noch?
plkat2
 
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