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08 | 09 | 2010
Nachrichten aus den Fachbereichen
Cafeteria

Liebe Eltern!

Wir, die ´Cafeteria Eltern` , die wir für die gesunde und sinnvolle Pausenernährung unserer Schülerinnen und Schüler sorgen, brauchen dringend Verstärkung, um den reibungslosen Fortbestand dieser tollen Einrichtung zu gewährleisten!

Ob wenige Stunden im Monat oder großes tägliches Engagement im Sinne der Cafeteria, jede Hilfe - auch von den Omas und Opas- ist herzlich willkommen!

Wir bieten zwar keine finanzielle Entlohnung, dafür aber einen tollen Teamgeist, gute herzliche Kontakte zu den helfenden Schülerinnen und Schülern,  Einblicke ins tägliche Schulleben und regelmäßige Kontakte zu Lehrern und zur Schulleitung.

Wenn Sie Zeit und Freude am Kontakt mit jungen Leuten haben, helfen Sie uns bitte und sorgen Sie damit für den Erhalt der Cafeteria!

Mit freundlichen Grüßen

Die Cafeteria-Eltern

 
BECKMANN ist jetzt COMENIUS-Schule

logo2

http://www.kmk-pad.org/comenius/


Nun ist es sozusagen 'offiziell'. Die Max-Beckmann-Oberschule ist COMENIUS-Partnerschule. Das Schild ziert den Eingang, die Genehmigung unseres Projekts liegt schon seit den Sommerferien vor.sign2Die Planungen laufen seit über einem Jahr, als die Schule im Zusammenhang mit CCLL (siehe den Bericht an anderer Stelle der Homepage: hier) eingeladen wurde, an dieser gemeinsamen Unternehmung von Schulen aus vier Ländern teilzunehmen.
Seitdem waren wir mit unseren Partnern schon aktiv. In einem Vorbereitungstreffen Anfang Dezember 2008 wurden Themen, Schwerpunkte und Teilnehmer festgelegt. Dies war die Voraussetzung für die Genehmigung des Vorhabens.
Ein anderer wichtiger Punkt waren die Tagungsorte für die geplanten Arbeitssitzungen. Dabei hat es uns gleich 'erwischt', Berlin wurde für die erste Konferenz bestimmt.
Wir nahmen diese Aufgabe allerdings gerne an, ist Berlin doch ein attraktiver Standort für länderübergreifende Unternehmungen.

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Mehr über uns

Die Max-Beckmann-Oberschule (MBO) ist eine Gesamtschule mit einer gymnasialen Oberstufe. Seit dem Schuljahr 2006/07 sind alle Berliner Gesamtschulen Ganztagsschulen. Da eine Ausstattung in personeller wie räumlicher Hinsicht einen kompletten Ganztagsbetrieb noch nicht zulässt, befinden wir uns in einer Übergangsphase zwischen Halbtags- und Ganztagsschule. Möglichkeiten zu einer notwendigen baulichen Veränderung werden von der zuständigen Stelle zur Zeit überdacht.

Unsere Schüler kommen aus der Umgebung unserer Schule, aber auch aus anderen Stadtteilen, besonders aus dem Gebiet zwischen Heiligensee und Tegelort sowie dem Märkischen Viertel. Einige wenige stammen aus den angrenzenden Bezirken (Mitte, Pankow/Weißensee/Hohenschönhausen).

Der Schulkomplex besteht aus einem Altbau und einem unterdessen doch schon mehr als 20 Jahre alten, provisorischen Pavillon. Letzterer sollte nach 5 Jahren abgerissen werden, da es sich nur um mobile Klassenräume handelt. Er ist inzwischen sanierungsbedürftig. Bei der Finanzlage unserer Stadt ist an Renovierung jedoch nicht zu denken. Eine größere Gruppe von Oberstufenschülerinnen hat im Sommer-Kurs-Programm (SKP) die Flure gestrichen, solange der Farbvorrat reichte.

Für den Sportunterricht stehen eine große Doppelturnhalle und eine Gymnastikhalle zur Verfügung. Ferner findet Sportunterricht auch in zwei benachbarten Grundschulen statt. Der große Schulhof hat zwei Tischtennisplatten, eine Streetball-Anlage, entstanden unter finanzieller und aktiver Mithilfe einiger Eltern und eine Beachvolleyball-Anlage, die von Jungen der Schule während eines Sommerkursprogramms angelegt wurde. Die Geräte konnten vom Gewinn eines Schulfestes erworben werden, wobei die Hälfte des Gewinns für einen Spielplatz in einem SOS-Kinderdorf in Burundi vorgesehen war.

Der Pavillon

 



Ganz besonders liebevoll ist das gesamte Treppenhaus mit Kunstwerken unserer Schülerinnen von der 7. bis zur 13. Klassenstufe gestaltet, Werke aus dem normalen Kunst-Unterricht, aus dem Wahlpflichtunterricht und den Leistungskursen Kunst der Oberstufe. Ganz besonders erfolgreich ist die Arbeit ab der 9. Klassenstufe im Bereich Darstellendes Spiel, oder wie es die Fachlehrerin lieber nennen würde: Darstellende Kunst. Die Aufführungen der letzten Jahre, bes. der Oberstufe, zuletzt im Hebbel-Theater durch die Mithilfe der Einrichtung "Theater und Schule" (Tusch), erregten berlinweit Aufsehen. Die Kreativität in allen Bereichen (Technik, Kulisse, Garderobe, Sprache, Tanz, Darstellung, Schaffung einer Theater-Atmosphäre bis hin zur Werbung) ist beispielhaft.

 

 
Förderverein

Der Förderverein der Max-Beckmann-Oberschule ist am 12. März 1993 gegründet worden.

Mitglieder sind Eltern aber auch Lehrer, die sich unserer Schule besonders verbunden fühlen. Ziel des Vereins ist die finanzielle Förderung von Projekten, die über den normalen Schuletat nicht zu finanzieren wären. Das sind nicht immer große Beträge. Oft werden besondere Aktivitäten von Schülern unterstützt, damit sie die Kosten nicht selbst tragen müssen. So übernahm der Förderverein z .B. das Startgeld für die Teilnehmer des Minimarathons im Rahmen des Berlin-Marathons im letzten Jahr.

Um Schüler nicht völlig aus der Verantwortung zu entlassen, wurden besonders Projekte gefördert, bei denen Schüler erkennbar auch eigene Wege zur Finanzierung gesucht haben.

Weitere Beispiele:

  • Übernahme von Kosten für die Teilnahme am gläsernen Labor
  • Anschaffung von Laptop/Beamer Kombinationen
  • Finanzierung von Reparaturen an den Solarbooten
  • Zuschüsse für Schüler bei Klassenfahrten

Der Verein finanziert sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Die Höhe des Beitrags kann selbst bestimmt werden. Als Mindestbeitrag sind 0,50€ im Monat, d.h. 6 € im Jahr festgelegt.

Eine Kündigung der Mitgliedschaft ist jederzeit ohne Angabe von Gründen möglich.

 

Obwohl viele ihre Mitgliedschaft kündigen, wenn ihre Kinder die Schule verlassen, gibt es auch einige Mitglieder, die der Schule auch später noch verbunden bleiben. Die derzeitige Vorsitzende ist z.B. die Mutter eines Schülers, der bereits vor Jahren sein Abitur bei uns bestanden hat.

Zeigen auch Sie ihre Verbundenheit mit unserer Schule und werden Sie Mitglied des Fördervereins.

 

Anschrift des Fördervereins:
Max-Beckmann-Oberschule
Auguste-Viktoria-Allee 37
13403 Berlin-Reinickendorf

Konto des Fördervereins:
Deutsche Bank, BLZ 100 700 24
Konto-Nummer: 5125588500

 
Partnerschulen

1983 - 2010: 27 Jahre Partnerschaften der Max-Beckmann-Oberschule mit US-High-Schools

In den letzten rund 27 Jahren hat der Jugend- und Schüleraustausch mit den USA auf allen Ebenen stark zugenommen. Schulpartnerschaften, Austauschprogramme für Schüler und Studenten, von kommerziellen Unternehmen organisierte Einzelaufenthalte haben dafür gesorgt, dass die gegenseitige Kenntnis und das Verständnis füreinander besser sind als sie es ohne die genannten mannigfaltigen Kontakte wären. "Verständnis" schließt Unverständnis allerdings nicht aus - siehe die Auseinandersetzungen im Winter 2002/03 um den Irakkrieg, mit dem die damalige US-Regierung u.a. in Kauf nahm, dass viele den USA wohlgesonnene Europäer an dem Land verzweifelten.

Der Autor dieses Beitrags wird nie vergessen, wie 1982/83 an der Max-Beckmann-Oberschule die Reaktionen waren, als er ankündigte, er sei auf der Suche nach einer Partnerschule in den USA. Die damalige Schulleitung unterstützte das Vorhaben weitgehend, es gab aber durchaus auch kritische Stimmen, denn die Reise würde ziemlich teuer werden. Geht das an einer Gesamtschule, eine Reise für einen Preis von über 2000 DM? Geht es, Schülerinnen und Schüler für einen Zeitraum von insgesamt 4 Wochen aus dem Unterricht zu nehmen? Dazu muss man wissen, dass in den frühen 80er Jahren Partnerschaften mit US-Schulen sehr selten waren, nur Schulen wie die Kennedy-Schule in Zehlendorf oder andere lang etablierte Gymnasien hatten so etwas. Zur zeit ist die Max-Beckmann-Oberschule die einzige Schule in Reinickendorf, die eine Partnerschaft mit einer US high school hat.

Man lernt viel, wenn man eine Partnerschaft mit einer US-Schule aufbauen will. Z.B. ist es schwer, überhaupt eine Schule in den USA zu finden. Das Interesse ist auf deutscher Seite viel stärker als in den USA. Das hängt auch damit zusammen, dass US-Amerikaner viel weniger reiselustig sind, vielleicht auch ängstlicher sind zu reisen als Europäer.

Unsere Besuchsgruppe in Rio Rico im Jahre 2003

"Auf den letzten Drücker" meldete sich dann im Frühjahr 1983 eine Schule aus Stockton in Kalifornien, und im Juni 1983 konnte die erste Expedition starten. Vorneweg ein stolzer und völlig übermüdeter Lehrer, der glaubte, er träume, als der Pilot am Ende eines langen Fluges vor der Landung sagte:"Welcome to San Francisco!"

Fast alle der ca. 230 Schülerinnen und Schüler, die an den mittlerweile 11 Reisen teilgenommen haben, waren begeistert. Bei Ehemaligentreffen sind die Reisen immer wieder Thema. Warum? Die Reisen sind so organisiert, dass sie sowohl Einblicke in den Lebensalltag in den USA ermöglichen als auch Eindrücke von den unvergleichlichen Naturschönheiten im Westen des Landes vermitteln (Grand Canyon, Supai Canyon, Yosemite, drei Gruppen schafften es sogar bis zum Yellowstone Park in Wyoming). Ein Höhepunkt der meisten Reisen war ein Besuch in San Francisco, einer der schönsten Städte der Welt. Manchmal hatten die begleitenden Lehrkräfte Bedenken, ob ihre Schützlinge nicht von zu vielen verschiedene Eindrücken begeistert zu sein hatten. Die Rundfahrten im Anschluss oder vor den Familien- und Schulaufenthalten machen die Reisen insgesamt natürlich relativ kostspielig.

Der Schwerpunkt der Aufenthalte liegt aber bei der Begegnung mit amerikanischen Familien und Jugendlichen, die man während des Besuchs der Partnerschule kennen lernt.

Die Max-Beckmann-Oberschule hat seit 2001 eine Partnerschule in Rio Rico/Arizona. Der Ort liegt etwa eine Autostunde südlich von Tucson, zehn Minuten von der mexikanischen Grenze entfernt. Was keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist - rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Rio Rico waren schon zu Besuch hier in Berlin. Das hängt damit zusammen, dass ein äußerst emsiger Kollege dort für das Fach Deutsch einen allseits respektierten Platz erarbeitet hat. Wir hoffen stark, dass die Partnerschaft sich weiter so positiv entwickeln wird.
Die 11. Reise von Schülerinnen und Schülern der Max-Beckmann-Oberschule in die USA fand im Herbst 2009 statt, den bisher letzten Besuch aus Rio Rico konnten wir Ende Mai 2008 begrüßen, ein Besuch im Mai/Juni 2010 ist angekündigt.


Die Rio Rico High School

Sicher, manchmal hätte man sich gewünscht, dass unsere Jugendlichen sich mehr für bestimmte Ecken in San Francisco als für irgendwelche "viel billigeren" Klamotten in den ewig gleichen "shopping malls" interessiert hätten, dass sie sich die faszinierenden Landschaften angeschaut hätten anstatt sich auf ihr von zu Hause mitgebrachtes MP3-Gedudel zu konzentrieren. Sicher gibt es schon mal Ärger zwischen Lehrkräften und Jugendlichen, wenn man 4 Wochen lang intensiv "zusammenhängt". Dies kann die zahlreichen positiven Erinnerungen aber überhaupt nicht beeinträchtigen!
W. Gehlen
 
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