Schöner Krach - die Musikabende am 23. und 24. März
Die Musikabende sind seit Jahrzehnten ein festes Element im Ablauf des Schuljahres der Max-Beckmann-Oberschule. Irgendwann in den frühen 80er Jahren ging es los. Die Kontinuität wahrt seitdem insbesondere Herr Wolf als einer der dienstältesten Kollegen der Schule, auch Frau Hubig ist schon lange dabei. Mit diesem Hinweis sollen die Verdienste der jüngeren Kolleginnen und Kollegen (Frau Grabow, Herr Schröder) um Inhalt und Organisation dieser kräftezehrenden Ereignisse nicht herabgesetzt werden.
Auf Schülerseite hat es immer wieder Persönlichkeiten gegeben, von denen diese Musikabende stark profitierten, für die jüngere Vergangenheit seien Bastian Engel und Sebastian Polak genannt. Erstaunlich oder auch nicht ist, dass Jahr für Jahr neue "Stars" aufsteigen bzw. sich allmählich hocharbeiten. Genannt seien hier Annina Hempel und Niklas Arendt für die Ausgabe 2010 des Musikabends.
Wie immer war das Programm sehr abwechslungsreich. Ich hoffe, es gibt keinen Ärger, wenn ich die multinationale Mädchenband mit ungarischen, deutschen, finnischen, iranischen und thailändischen Musikerinnen gesondert erwähne. Auch andere Beiträge zeigten, dass unsere Schule von den viel gescholtenen Kindern aus Migrantenfamilien profitiert und das Zusammenleben von Menschen mit sehr unterschiedlichen kulturellen Hintergründen gut funktioniert. Dies zeigten auch die Auftritte verschiedener Gruppen aus der Mittelstufe.
Besonders im zweiten Teil der Veranstaltung war beim Publikum rhythmisches Fußwippen angesagt, die Musik wurde richtig schön laut, der Beifall für die Auftritte war fast ebenso laut, und das zu Recht. Meinen persönlichen vorletzten Musikabend werde ich, wie viele andere auch, in bester Erinnerung behalten.
Wolfgang Gehlen
PS: Es war beim besten Willen nicht möglich, Fotos von allen Beteiligten an den kurzen Bericht anzuhängen!
|