Tag der offenen Tür voller Erfolg
Dem Beginn des Tags der offenen Tür am Sonnabend, dem 23. Januar 2010, sahen viele Beteiligte mit ein wenig Bangen entgegen. War es doch das erste Mal, dass die Max-Beckmann-Oberschule diese Form der Eigendarstellung gewählt hatte. Die Schule war ja schon immer ein bisschen anders als alle anderen; werden doch bis heute kleine Gruppen bei ‚laufendem Betrieb' während des Unterrichts durch die Schule geführt, um den interessierten Besuchern ein realistisches Bild zu vermitteln. Würde diese von den meisten Schulen bevorzugte Art eines Tags der offenen Tür auf Resonanz stoßen, würden sich die Mühen der Vorbereitung überhaupt lohnen? Zunächst einmal war es erstaunlich zu sehen, wie viele Interessenten den Weg in die Max-Beckmann-Oberschule fanden, es gab teilweise Gedränge auf Fluren und in vielen Räumen.
Die Besucher waren neugierig, stellten sachliche, gezielte Fragen, die Grundschulkinder nahmen viele der angebotenen Aktivitäten gerne an und mussten manchmal von ihren Eltern zum nächsten Punkt regelrecht gezerrt werden. Das Angebot war aber auch sehr weit gespannt - unmöglich, hier alles aufzuzählen. Das ist übrigens im Programm enthalten, das an anderer Stelle der Homepage veröffentlicht ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Bereiche des Schullebens vorgestellt und in vielfältiger Art dargestellt wurden. Selbst einigen Lehrkräften, die schon seit Jahrzehnten an der Schule tätig sind, öffneten sich neue Einblicke in die Arbeit anderer Fachbereiche. So hat diese Veranstaltung nicht nur eine Wirkung nach außen, sondern auch nach innen. Bei einer kleinen Rückschau im Anschluss herrschte weit gehende Übereinstimmung, dass die Max-Beckmann-Oberschule ein überzeugend positives Bild von sich vermitteln konnte. Dies ist, wie der Schulleiter abschließend feststellte, dem großen Einsatz der beteiligten Mitarbeiter (einschließlich der ehrenamtlich Tätigen), Lehrkräfte und nicht zuletzt den vielen Schülern zu verdanken. Als Fazit kann festgehalten werden: Ja, der Tag der offenen Tür hat sich gelohnt! Die ersten Verbesserungsvorschläge für das nächste Jahr liegen bereits auf dem Tisch.
Bernhard Lange
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